Viel Lob für „Das Deckelbad“

Kuno Bonts Drama ist zur Zeit in aller Munde. Als Teil dieses FIlm, freut mich das riesig! Ich hoffe, es werden noch viele Leute den Weg ins Kino finden und den Film fleissig weiterempfehlen.

In der Rolle des geistig sehr begrenzen Arthur (Turli)

In der Rolle des geistig sehr begrenzten Arthur (Turli)

Die Kritiken versprechen Gutes. So meinte gestern die Weltwoche: «Bonts düstere, erdige Tragödie ist ein faszinierendes Sittengemälde, wie es mit solch emotionaler Wucht schon lange nicht mehr im Schweizer Film zu sehen war. „Der Verdingbub“, der ein ähnliches Thema behandelte, wirkt dagegen wie eine trockene Akademiearbeit. Bei Bont, der fast alle Rollen mit Laien besetzte, ist die Provinz der Kneipen, Höfe, Läden und Behörden ein tückisches Nesthocker-Idyll, das Ordnung, Anstand und Sitte als Fassade nutzt, um seine freudlose, miesepetrige Lust an Niedertracht und Schadenfreude gegen alles Unangepasste voll ausleben zu können. Durch das eigenbrötlerische Kraftspiel des Ensembles – allen voran die wunderbare Simona Specker als Katharina – ist störrische Ackerschollen-Poesie voll böser Tücken daraus geworden. So muss Heimatfilm sein.»

Von der «Weltwoche» bekommt Kuno Bonts Film fünf von fünf Sternen.

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